Raimund Vogtenhuber

Immersive Space

Das Immersive Lab ist ein Projekt des ICST an der Zürcher Hochschule der Künste. Es ist ein interaktives audiovisuelles Setup, das Multikanal-Audio und visuelle Projektion im Panorama mit voller Touch Interaktion auf der gesamten Projektionsoberfläche integriert. Dieses Setup wird Künstlern für experimentelle Medienprojekte zur Verfügung gestellt.

Das Setup besteht aus einem Multilautsprechersystem mit sechzehn Kanälen und zwei Subwoofer, sowie einer Bildprojektion mit vier Projektoren auf vier Leinwänden, die in einem Bogen um die Zuschauer angeordnet sind. Die Leinwände sind je 10.3x 1.5m gross. Es gibt eine Öffnung, durch die der Zuschauer in die kreisförmig angeordnete Installation eintreten kann. Der Durchmesser dieses Kreises mit über zwölf Meter bietet Platz für mehrere Personen.

Die Berührungen auf der Leinwand werden mit Infrarotkameras gemessen. Diese Daten werden über das OSC-Protokoll an im lokalen Netzwerk angeschlossene Computer geschickt. Der Künstler kann somit die Paramater (Positionsdaten der Berührung, die Beschleunigung der Bewegung bei längerer Berührung) in den jeweiligen Stücken verarbeiten. Der Zuschauer kann so mit der Installation interagieren, je nachdem wie diese konfiguriert und programmiert ist.

Der Künstler kann diese Daten in verschiedenen Programmen empfangen und verarbeiten. Der Zuschauer ist somit von der Leinwand umgeben. Der Klang kann durch die sechzehn Lautsprecher räumlich spatialisiert werden.

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